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Unsere Singvögel sind Frühaufsteher
Wenn die gefiederten Vagabunden ihr Konzert beginnen, wissen Vogelstimmenkenner gleich, wie spät es ist. Der Gartenrotschwanz zum Beispiel beginnt mit seinem Morgendständchen bereits gut zwei Stunden vor Sonnenaufgang. Kurz darauf ist auch das Rotkelchen munter und weckt mit seinem „Zik… tik…zie“, seine Umgebung. Gegen 4.15 Uhr flattert die Amsel auf ihre hoch gelegene Singwarte, um dort ihr sehr umfangreiches Gesangsrepertoire zum Besten zu geben; Es reicht von wohlklingenden Flötentönen bis hin zu lautem Gezeter. Eilig mischt fünf Minuten später der kleine Zaunkönig im lustigen Frühlingskonzert mit. Und nun hält auch der Kuckuck nicht mehr lange den Schnabel. Er lässt in dumpfem Bass sein typiches „Kuckuck" ertönen. Als Nächstes verlässt die Kohlmeise ihr Baumhöhlennest, gefolgt von Zilpzap und Buchfink. Um 6.20 Uhr endlich ist auch der Haussperling aus den Federn gehüpft und begrüßt mit seinem Tschilpen den neuen Morgen. Der Langschläfer der Vogelwelt, der Star, wird erst nach Sonnenaufgang so richtig munter. Aber dafür trällern er den ganzen lieben langen Tag.
Mit ihren morgendlichen Gesang grenzen sie untereinander ihr Revier ab oder versuchen einen Partner anzulocken.
Ein bestimmter Grad der Morgendämmerung ist für unsere einheimischen Singvögel ein Weckreiz, der sie animiert, ihren morgendlichen Gesang anzustimmen.
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